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Auf Besuch im Jubla-Sommerlager in Hallau

Das diesjährige Jubla-Sommerlager fand im wunderschön gelegenen Hallau SH statt. Bei meiner Ankunft wurde ich von einer tollen und äusserst engagierten Küchenequipe willkommen geheissen. Ein hoch professionelles Küchenzelt kündigte mir an, da kann nur ausgezeichnet gekocht werden und dem war auch so! Die Kinder, Jugendlichen und die LeiterInnen kehrten zufrieden von einem Spielnachmittag verbunden mit einem Abendessen am Lagerfeuer zurück.

Der Lagerplatz auf einer Anhöhe liegend hielt sich trotz den vergangenen regnerischen Tagen relativ gut. Entsprechend wurden an exponierten Stellen Holzspäne gestreut. Die Zeltstadt zeigte sich in einem sehr guten Zustand. Lediglich das Sarasani-Zelt hing gut eingewickelt an einem mächtigen Holzstamm, da es auf dieser Anhöhe immer wieder starke Windböen gab.

Infolge starkem Regenfall stellte ich meinen Programmteil zum Thema «Feuer und Flamme» etwas um. Im runden Aufenthaltszelt standen wir im Kreis, ein überlanges Zündholz wanderte von einer Person zur anderen. Dabei durfte jedes in einer ersten Runde sagen, was ihm bisher am Lager so gut gefallen hat. In einer zweiten Runde erzählten sie, was sie am Lager vermisst haben. Anschliessend wäre ein Spiel mit brennenden Kerzen und Wasserspritzpistolen auf dem Programm gestanden. Wir entschieden uns, dies auf Sonntagmorgen zu verschieben. Als Abschluss erzählte ich beim Schein einer Stalllaterne eine Kurzgeschichte.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet holten wir das Spiel mit den Kerzen und den Wasserpistolen nach. Alle hatten einen heiden Spass, die brennende Kerze bzw. ein Stück Karte mit Wünschen trocken von einer Seite zur anderen Seite zu bringen. Unterwegs wurde fleissig mit den Wasserpistolen auf das Licht bzw. die Karten gezielt. Manch eines wurde nass, bevor es ans Ziel kam.

Nach dem Mittagessen verabschiedete ich mich mit Wehmut. Am liebsten wäre ich noch gerne den einen oder anderen Tag geblieben.

Die Kinder, die Jugendlichen und das ganze LeiterInnenteam waren stets gut gelaunt und äusserst hilfsbereit. Mir bleibt dieser Besuch in bester Erinnerung. Ein grosses Dankeschön an all die LeiterInnen und die Küchenequipe für ihren unermüdlichen Einsatz! Bravo, Bravo!

Tomás M. Hostettler, Präses der Jubla Lenzburg