Dank, Schmaus und Schmankrl
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Nach einem Jahr Unterbruch, coronabedingt, fand der Vergelt’s Gott-Abend wieder statt.
Kultur bildet jedes Jahr ein Programmpunkt am Anlass des Dankes. Diesmal in der imposanten KlosterkircheSt. Urban. Sie gehört mit den Konventbauten zu den herausragendsten Zeugnissen der zisterziensischen Baukunst und Kultur in der Schweiz. Bernhard Minder, Präsident des Kirchenrates der Kirchgemeinde St. Urban und Tourist Guide, wusste mit seinen Erläuterungen zu fesseln. Er verwies insbesondere auf die Umgebung, das Chorgestühl, das besichtigt werden konnte und die Barockorgel. Eine Kostprobe als Schmankerl? Florian und Yun Zaunmayr spielten die Werke Ciacona von Johann Pachelbel und Toccata von Georg Muffat. Ein Mitglied der Kirchenpflege wusste dabei von Hühnerhaut zu berichten.
Klingende Apéro-Gläser unter einer Blutbuche, einem Kastanienbaum und einer Linde: da waren an diesem lauschigen Ort bei fast letzten Sonnenstrahlen nur fröhliche Gesichter und eine aufgeräumte Stimmung auszumachen. Im prunkvollen Festsaal betete Pfarrer Roland Häfliger mit den 77 Teilnehmenden das Tischgebet. Die Menükarte verriet drei Süppchen, Rindsschmorbraten und eine Süssmostcrème. Kirchenpflegepräsidentin Anita Berger fand warme Worte des Dankes für den Einsatz unter dem Jahr. Pfarrer Roland Häfliger doppelte nach, zeigte sich froh über das spürbare Engagement aller im Pastoralraum und bat, die Freude der Kirche weiterhin auszustrahlen und weiterzuschenken.
Alfred Gassmann