So war das HERZ JESU FEST
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Fröhliche Stimmung mit vielen Gläubigen
Beim diesjährigen Festgottesdienst des Titularfestes am 14. Juni war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Es war ein besonders feierliches Pontifikalamt mit vielen liturgischen und musikalischen Höhepunkten.
Gebannt lauschten unser Ehrengast Propst Bernhard Mayrhofer und die weiteren Gläubigen der eindrucksvollen Festpredigt von Abt Niklaus Thiel zum Herzen Jesu: Unser Herz ist etwa gleich gross wie unsere Faust. Aber was sind die Unterschiede zwischen Herz und Faust?
Eine geballte Faust ist ein Sinnbild für einen erzürnten Menschen. Doch wie gelingt es, die geballte Faust eines Menschen zu öffnen, der sie nicht öffnen lassen will?
Eine Möglichkeit ist, die Faust mit Gewalt zu öffnen. Oder wir streicheln sie und reden dem wütenden Menschen gut zu. Beides ist nicht wirklich hilfreich.
Die dritte Möglichkeit: Wir legen unsere eigene Hand unter die geballte Faust. Nach etwa 20 Minuten öffnet sich die Faust von selbst, denn die Wärme der darunterliegenden Hand lässt die Nerven der geballten Hand einschlafen und löst die Verkrampfung.
Übrigens ist dies ein natürlicher Prozess, denn eine geballte Hand ist kein natürlicher Zustand. Was hat das mit dem Herz-Jesu-Fest zu tun?
Jesus legt seine Hand unter unser Leben. Nie können wir tiefer fallen als in Gottes Hand.
Der musikalische Höhepunkt des Festgottesdienstes war die Heiligmesse «Missa Sancti Bernardi von Offida» von Joseph Haydn.
Das Werk wurde erstmals in Lenzburg von zwei Chören aufgeführt: unserem Kirchenchor Liturgia und dem Stiftschor Schlierbach A.
Begleitet wurden sie von Instrumentalisten, Solisten und dem Orchester La Compagna. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Florian Zaunmayr.
Beim anschliessenden reichhaltigen Imbiss ergaben sich viele ungezwungene Begegnungen und Gespräche. Die Kinder vergnügten sich währenddessen mit Clown Martin, und auch unser Spiel- und Begegnungsplatz erfreute sich grosser Beliebtheit.