Teil 2: Rückblick der Kirchenchorreise
Informationen
Über Baumkronen zum See
Am Samstag waren wir viel unterwegs – zuerst im Baumwipfelpfad auf dem Grünberg; die Munteren wanderten dahin, die Gemütlicheren fuhren mit der Seilbahn.
Nach dem Mittagessen reisten wir zum Traunsee nach Gmunden und flanierten individuell nach Lust und Laune.
Ganz besonders war dann der – doch eher überraschende – Besuch bei Florian Zaunmayrs Eltern auf eine Erfrischung und ein «Schtändli».
Zum Patroziniumsfest – der St. Bernhard wurde gefeiert – in der Stiftskirche durften wir sinnigerweise die Messe n° 10 – also die Missa Sancti Bernardi Offidas oder Heiligmesse – singen, sicher der emotionale Höhepunkt dieser Reise.
Pfarrrer Roland Häfliger, unser Präses, wirkte beim Gottesdienst mit – anschliessend war im Kirchhof eine grosse AGAPE-Feier.
Dazu waren viele Frauen und Männer in ihren Trachten da – wir sangen dazu noch ein österreichisches und ein Aargauer Lied.
Wandernachmittag am Almsee
Nach dem Mittagessen im Hotel fuhren wir mit dem Car in die Berge – an den Almsee; eines der frühen Naturschutzgebiete Österreichs. Dort wurde dann wahlweise gerastet oder gewandert – auf alle Fälle einfach genossen.
Am Abend haben wir uns dann mit ein paar stimmungsvollen Liedern im Speisesaal des Hotels von Österreich und ein paar wunderbaren Tagen verabschiedet.
Heimreise nach Lenzburg
Am Montag ging es dann leider «schon» zurück nach Lenzburg … mehrere hundert Kilometer Carfahrt waren zu bewältigen. Rebekka Knüsel führte uns auf Wegen, die nur Einheimische kennen, um Staus herum zur Wohngemeinde ihrer Kindheit:
Markt Schwaben in Oberbayern, unweit von München. In der Schweiger Brauerei assen wir dann zu Mittag – einige tranken dazu auch vom Bier aus der Brauerei gleich neben dem Wirtshaus.
Am Abend erreichten wir dann – nach einem letzten Kaffeehalt in St. Margrethen – gesund und wohlbehalten den Bahnhof Lenzburg.
Fazit
Das war für den Kirchenchor Liturgia Lenzburg eine ausserordentliche Chorreise: Die Dauer, die Distanzen, die dicht getakteten Highlights … ein für mich persönlich besonderes Merkmal war, dass wir immer wieder Zeit für Gespräche hatten – mit beinahe allen ergab sich eine Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Die Freundschaften im Chor konnten so wunderbar gut gepflegt werden. In diesem Sinn bedanke ich mich auch bei Veronika und ihrem Team, die mit viel Umsicht, Arbeit und Liebe ein unvergessliches Ereignis ermöglicht haben.
Text: Markus Wyss; Bilder: Mirjam Stutz