Pater Gregor Schmidt, Missionar im Südsudan
Informationen
zu Gast in unserem Pastoralraum mit einem Gottesdienst in Seon am Freitag, 22. Mai, 18.30 Uhr
Von den rund 11 Millionen Bewohnern Südsudans, dem jüngsten Staat der Welt, gehören rund dreiviertel dem Christentum an. Die katholische Kirche ist für das Land von grosser Bedeutung.
Der Südsudan erlangte am 9. Juli 2011 seine Unabhängigkeit. Davor gehörte das Land zum heute vorwiegend muslimischen Sudan und es gab viele Jahrzehnte immer wieder Bürgerkriege. Der Südsudan ist mehrheitlich christlich. Das Land gilt als eines der ärmsten der Welt. In diesem Umfeld wirkt seit vielen Jahren der deutsche Pater Gregor Schmidt.
Pater Gregor Schmidt, Provinzial der Comboni-Missionare im Südsudan
Er wurde 1973 im deutschen West-Berlin geboren. Im Jahr 1997 begann er in Deutschland mit dem Studium der Theologie und trat drei Jahre später den Comboni-Missionaren bei. Seine Ausbildung im Orden absolvierte er zunächst in Italien, später in Kenia, wo er auch Afrikanistik studierte.
Ab 2009 wirkt er im Südsudan. Für die Priesterweihe reiste er in seine Heimat, wo er in der Berliner St. Hedwigs Kathedrale am 26. März 2011 die Priesterweihe empfing. Nach seiner Rückkehr in den Südsudan arbeitete er als Missionar in der Pfarrei Holy Trinity beim Volk der Nuer im Fangak County.
Sein Wirken erfuhr grosse Anerkennung unter den Gläubigen, aber auch unter den Mitbrüdern, so dass er ab Anfang 2023 zum Provinzial der Comboni-Missionare im Südsudan ernannt wurde. Pater Gregor fühlt sich in Afrika sichtlich wohl: «Im Südsudan ist das Christentum jung und voller Vitalität. Am Sonntag dauern die Gottesdienste drei Stunden, weil die Gläubigen das so wollen. Sie tanzen und singen. Die Kirchen sind oft zu klein für die vielen Gläubigen.»
Pater Gregor berichtet von der jungen Kirche im Südsudan. Am Freitag, 22. Mai, ist er zu Gast in der Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu in Seon und feiert um 18.30 Uhr eine Heilige Messe.
Im Anschluss gibt es einen kleinen Apéro im Saal. Pater Gregor berichtet über sein Wirken in Schwarzafrika. – Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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